Zum Inhalt springen Zum Navigationsmenü springen

Reifenentsorgung – fachgerechte Entsorgung beim Profi!

Altreifenentsorgung – kein Problem mit Premio

Wo kann ich meine Autoreifen entsorgen?


Sie sind bei Premio fündig geworden und die neuen Reifen sind montiert? Prima! Doch was geschieht nun mit den alten Reifen Ihres Fahrzeugs? Kein Problem, wir von Premio kümmern uns gerne um die Altreifenentsorgung – natürlich umweltgerecht nach allen gesetzlichen Vorgaben. Denn auch wenn es sich bei Autoreifen rechtlich gesehen um „nicht-gefährliche Abfälle“ handelt, darf man sie nicht einfach in den Haus- oder Sperrmüll werfen, da sie nicht eindeutig einer Müllklasse zuzuordnen sind. Hier drohen satte Bußgelder. Aufgrund ihrer bis zu 200 verschiedenen Materialien, unter anderem Gummi und Eisen, gehören alte Reifen zum Verbundabfall, sprich Sondermüll. Nur hier können die Reifen effizient recycelt werden. Premio-Betriebe beauftragen für die Entsorgung ausschließlich Fachbetriebe, sodass Sie sicher sein können, dass Ihre abgefahrenen Reifen weiter in guten Händen sind und nicht auf irgendeiner illegalen Deponie landen.

Wann müssen alte Reifen entsorgt werden?


Wer sich sagt, die alten Schlappen tun’s doch noch, der irrt oftmals. Reifen gehören logischerweise zu den wichtigsten Bestandteilen eines Autos. Und sie müssen viel mehr als nur rollen. Im Hinblick auf ein gutes Brems- und Lenkverhalten und eine höchste Belastbarkeit auch in extremen Situatio-nen ist eine gute Haftung essenziell. Diese wird nur durch eine ausreichende Profiltiefe garantiert. Fehlt der Grip, fehlt die Sicherheit.
Die Rechtslage hierzu ist in Deutschland eindeutig: Sobald Ihre Autoreifen weniger als 1,6 Millimeter Restprofil haben, dürfen Sie mit ihnen nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen. Sie könnten sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährden, und obendrein winken Bußgeldbescheide sowie Punkte in Flensburg. Wesentlich sicherer fahren Sie, wenn Sie bereits früher Ihre Reifen wechseln lassen. Der ADAC empfiehlt daher bei Sommerreifen eine Profiltiefe von mindestens drei Millimetern, bei Winter- oder Ganzjahresreifen von mindestens vier Millimetern.

Tipp! 1-Euro-Münze


Um kurzerhand selbst die Restprofiltiefe zu messen, können Sie eine 1-Euro-Münze als Tiefenmesser verwenden. Wenn Sie die Münze in die Mitte des Reifenprofils halten, sehen Sie, ob der drei Millimeter breite Goldrand der Münze völlig verschwindet oder schon sichtbar ist. Verschwindet der Goldrand, könnten Sie prinzipiell noch weiterfahren, zumindest mit Sommerreifen. Bitte beachten Sie aber, dass dies nur eine ungenaue Vorabdiagnose liefert – für eine eindeutige Messung hilft Ihnen der Premio-Profi.

Weitere Faktoren

Die Lebensdauer von Reifen verlängern


Um die optimale Lebensdauer eines Reifens zu erreichen, sollten Sie zudem an Faktoren wie Reifenbreite, Fülldruck, Fahrbahn, Fahrweise und Umgebungstemperatur denken. Während Reifenbreite und Fülldruck eher geringe Auswirkungen auf die Lebensdauer haben, spielen Fahrbahn und Temperatur schon eine größere Rolle. Fahren Sie eher schnell und sportlich, was sich durch starkes Beschleunigen und Bremsen sowie das Kurvenfahren bei hohen Geschwindigkeiten zeigt, nutzen sich die Reifen stärker ab.
Wichtig sind aber auch die richtige Lagerung, und das heißt vor allem kühl, trocken und dunkel, und das regelmäßige Auswuchten. Denn kommt es zu einer Unwucht, führt diese nicht nur zu einer einseitigen Abnutzung des Reifenprofiles, sondern es kann zusätzlich zu Schäden am Fahrzeug sowie einer Beeinträchtigung des Fahrkomforts kommen.

Was passiert mit den entsorgten Reifen?


Etwa 650.000 Tonnen Altreifen fallen in Deutschland jährlich an. Vor der Weiterverarbeitung der Altreifen werden diese nach Verwertbarkeit vorsortiert. Gute Gebrauchtreifen werden wiederverwertet und gehen oftmals in den Export. Reifen, die nicht mehr verwendbar sind, werden für die Entsorgung aufbereitet und weiterverarbeitet. Pneus bestehen aus mehr als nur Gummi. Sie beinhalten unter anderem Stahlanteile, Nylon, diverse Chemikalien und nicht zuletzt Kautschuk. Eine fachgerechte Entsorgung berücksichtigt all diese Bestandteile.
Die Zementindustrie beispielsweise nutzt geschredderte Reifen aufgrund ihres hohen Energiegehalts bevorzugt als Brennstoff in den Zementwerken. Die Materialien, die bei der Trennung entsorgter Reifen gewonnen werden, sind vielfältig verwendbar. Vor allem als feinkörniges Granulat und Gummimehl kommen die Bestandteile zu neuem Einsatz, beispielsweise in Böden von Sportanlagen und Spielplätzen, aber auch bei Bitumenanwendungen. Durch eine Beimischung von Gummi zu Asphalt werden hier die Standfestigkeit und Haftung verbessert. In anderen Industriezweigen werden der in den Reifen enthaltene Stahl und das Silica als Sekundärrohstoffe verwertet.
Natürlich wird das bei der Altreifenentsorgung bzw. -wiederverwertung entstehende Granulat auch zu einem großen Teil recycelt, um es in der Reifenproduktion wiederzuverwenden.

Was kann ich noch mit alten Autoreifen machen?


Wenn Sie Ihre alten Autoreifen nicht entsorgen, sondern anderweitig verwenden möchten, gibt es viele kreative Möglichkeiten dafür. Schnell wird eine Kinderschaukel für den heimischen Garten daraus, oft freuen sich auch Schulen und Kindergärten über alte Reifen, die sie zum Basteln oder für verschiedene Spiele nutzen können. Oder Sie fragen bei Bauhöfen oder Landwirten nach. Diese verwenden Altreifen zum Verbauen oder zum Beschweren von Planen. Auch als Blumenkübel, Tischuntersatz oder einfach als Schutz fürs Auto vor Kratzern beim Einparken in der Garage eignen sich Autoreifen.